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    allgemeine ROM-Frage

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    illith
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    allgemeine ROM-Frage

    Beitrag  illith am So Jun 15, 2014 2:57 pm

    richtiges unterboard...?

    es gibt ja meistens 2 möglichkeiten, eine (nicht-isometrische) übung auszuführen - maximaler bewegungsumfang vs. nur der bewegungsradius, in dem spannung gehalten wird. (also halt zb bei nem curl oder ner bend-over row das gewicht bei jeder wdh einmal ganz hängenlassen oder nicht? bei nem situp bis über die senkrechte hinaus mit dem oberkörper oder vorher schon stoppen?)
    ist eine davon unterm strich 'besser' oder haben beide nur unterschiedliche vor- und nachteile? oder bietet sich für die verschiedenen übungen/muskelgruppen jeweils eine unterschiedliche herangehensweise an (wenn ja, welche für welche?)?

    ich denk mir:

    max. ROM
    + mehr 'pump'
    + evtl. stretch/beweglichkeits-effekt
    + größere belastung, ein gewicht vom nullpunkt/bewegungslosigkeit/deadhang/entspannung in bewegung zu setzen
    - verschnaufpause für die muskeln an einem oder beiden scheiterpunkten der bewegung

    spannungs-ROM
    + keine verschnaufpause für die muskeln
    ...?

    sorry, bi ngrade nicht so der ausbund der eloquenz, ich hoffe, es ist veratändlich was ich mein^^#
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    Re: allgemeine ROM-Frage

    Beitrag  human vegetable am Mo Jun 16, 2014 12:50 am

    Wenn die Alternative "entweder - oder" heißt, würde ich auf alle Fälle volle ROM vorziehen. "Partial reps" würde ich nur in speziellen Fällen verwenden:
    - falls in der Anfangs- oder Endposition wirklich GAR keine Spannung mehr auf dem Zielmuskel liegt
    - um das Verletzungsrisiko zu senken, falls full ROM Gelenke in ungünstige Stellungen bringt oder ich vorbelastet bin
    - um am Ende des Satzes die TUL zu verlängern
    - um "sticking points" besser überwinden zu können

    Ich würde sagen, mit mid-range partials kann man am besten "pumpen" (leichtes Gewicht, schnelles Tempo). Wenn es dir um möglichst gleichmäßige Kraftkurve/Spannung geht (was die Ansammlung von Stoffwechselendprodukten im Muskel begünstigt und damit wohl auch zur Hypertrophie beiträgt), noch folgende Tips:
    - auf "smooth turnaround" achten, d. h. am Anfang/Ende jeder Wdh langsamer werden
    - die Muskulatur während der Übungsausführung zusätzlich noch bewusst anspannen - vor allem in Gelenkwinkeln, wo aufgrund der Hebel nur wenig externer Widerstand auf dem Muskel liegt

    Es gab da mal ein System namens ACIT (accelerated inroad training), was gerade diese Dinge beinhaltet hat, aber leider ist die website tot.

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mo Apr 23, 2018 3:55 am