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    Kalorienmenge - unterschiedliche "Empfehlungen"

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    Demian
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    Kalorienmenge - unterschiedliche "Empfehlungen"

    Beitrag  Demian am Mi Jun 05, 2013 10:08 am

    Salute,

    ich stolpere über verschiedene Kalorienangaben zwischen 1percentedge und einem Doklument von Brad Pilon / John Barban (ESE - How Many Calories_FINAL.2.7.pdf, irgendwo im Internet…) -

    Brad Pilons Dokument schlägt (5'11', 70kg)
    2740 kcal vor [(…) your MAXIMUM daily calorie needs assuming your are sedentary(…)}
    während 1percentedge zwischen 2312/2367 (für "Lightly Active) bzw. 2607/2668 for "Moderately Active" vorschlägt.

    Ich bin nicht ganz sicher, wo ich mich einordnen würde mit meinem aktuellen Job und Training, aber ich finde den Unterschied ziemlich krass, zwischen 428 und 72 kcal… Aktuell komme ich auf ca. 2502 kcal, habe aber auch recht viel Erdnuss- und Haselnussbutter gegessen und es kam mir dementsprechend oftmals "zu viel" vor…

    Anyway, wie würdet ihr die unterschiedlichen Angaben (vermutlich) erklären - und was haltet ihr für realistischer? (Ich kann keine empirischen Daten dazu "analysieren", weil ich mich in letzter Zeit nicht gewogen habe ^^)
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    Re: Kalorienmenge - unterschiedliche "Empfehlungen"

    Beitrag  illith am Mi Jun 05, 2013 10:53 am

    track doch einfach deinen intake, dann siehst du doch, wobei du zu- oder abnimmst? Wink

    ich orientier mich an karas spreadsheet, weil das mittelwerte aus den seriösesten(?) berechnungsmethoden ermittelt: http://www.karacooks.com/share/Calculations.xls

    was ich allerdings immer ein bisschen 'witzig'bei den angegebenen multipliern finde:
    1. If you are sedentary (little or no exercise): BMR x 1.2
    2. If you are lightly active (light exercise/sports 1-3 days/week): BMR x 1.375
    3. If you are moderatetely active (moderate exercise/sports 3-5 days/week): BMR x 1.55
    4. If you are very active (hard exercise/sports 6-7 days a week): BMR x 1.725
    5. If you are extra active (very hard exercise/sports & physical job or 2x training): BMR x 1.9

    was ist, wenn man 2x die woche sehr harten sport macht oder leichten sport an 6 tagen etc?^^
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    Re: Kalorienmenge - unterschiedliche "Empfehlungen"

    Beitrag  Amir am Mo Jun 10, 2013 6:41 am

    Ist alles abhängig von mehreren Faktoren, daher sind konkrete Zahlen immer falsch.

    Für einen 70kg "schweren" Mann:

    ca. 1500kcal Grundumsatz im Frühling/Herbst
    ca. 50kcal/h Wachsein, Sitzen, Stehen, Umhergehen, Einkaufen usw.

    = ca. 2300kcal für einen Tag ohne viel Arbeit und Sport

    Ich zähle grundsätzlich keine Kalorien (höchstens um zu schauen, dass ich nicht zu wenig bekomme), sondern esse, als gäbe es kein Morgen.
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    Re: Kalorienmenge - unterschiedliche "Empfehlungen"

    Beitrag  Demian am Mo Jun 17, 2013 8:15 am

    Illith, danke für den Link, das Dokument kannte ich noch gar nicht. Und Dusk, danke für die Antwort, ich habe jetzt bei Cron-O-Meter 2300 kcal eingegeben - mein Tag (inklusive Arbeiten, aber nicht "hart") bestand bisher aus nur 2300 kcal, aber ich habe noch "echten" Hunger Hmpf

    Bei der Arbeit laufe ich zwar viel rum, bzw. Trage auch mal ab und an was (also, ich sitze eigentlich nur die eine Stunde lunchbreak…), aber bis auf 30*25kg Säcke heute war nichts sonderlich anstrengendes dabei… ich kann voll nicht einschätzen, wie viele Kalorien ich tatsächlich verbrauche, insbesondere da ich nicht sonderlich "hart" trainiere, wenn ich nicht arbeite…
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    Re: Kalorienmenge - unterschiedliche "Empfehlungen"

    Beitrag  Amir am Mo Jun 17, 2013 8:27 am

    Ich nehme mal an, du meinst das ernst Laughing

    30 25kg-Säcke... wieviel wiegst du selber? Ich schrieb ja "ohne viel Arbeit und Sport". Ich würde schätzen, du hast ein Defizit von 500-800kcal heute.
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    Re: Kalorienmenge - unterschiedliche "Empfehlungen"

    Beitrag  illith am Mo Jun 17, 2013 12:49 pm

    Demian, wie ich weiter oben schon schrub - du siehst doch eigentlich daran, ob du zu- oder abnimmst, was dein verbrauch ist^^
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    Re: Kalorienmenge - unterschiedliche "Empfehlungen"

    Beitrag  Amir am Mo Jun 17, 2013 7:25 pm

    Das funktioniert aber auch nur, wenn wenigstens einmal die Woche Kontrastmittel trinkt und mittel Dexa- oder ähnlichem Scan seinen Körperfettanteil bis auf die erste Kommastelle genau ermitteln lässt, oder? Woher weiß man sonst, ob man sich gerade dehydriert, unterernährt oder tatsächlich nur Fett abbaut, wenn man abnimmt, oder endlich rehydriert, seine Glykogenspeicher auffüllt, oder nur Fett aufbaut, wenn man zunimmt?
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    Re: Kalorienmenge - unterschiedliche "Empfehlungen"

    Beitrag  restausverkauf am Mo Jun 17, 2013 7:35 pm

    Kontrastmittel? oO 

    Wieviel macht denn der Glykogenspeicher am Körpergewicht aus? meines wissens sind die nicht größer als insgesamt 500 - 1000g. Bin mir jetzt nicht sicher, ob da das zusätzliche Wasser mit berechnet ist..
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    Re: Kalorienmenge - unterschiedliche "Empfehlungen"

    Beitrag  Amir am Mo Jun 17, 2013 7:44 pm

    Beispiel:

    Wenn dauerhaft 250g Zucker in den Muskeln fehlen, weil der Körper an viel Nahrungsfett gewöhnt wurde, und diese werden ab jetzt aber nach und nach aufgefüllt, dann ist das 1kg Gesamtgewicht, das man nur dieses Umstandes wegen zunimmt, da jedes Gramm Glykogen drei Gramm Wasser bindet.

    Wenn man weiterhin dehydriert ist, kann man auch einfach nur Wasser zunehmen. Auch das Fettgewebe kann reines Wasser zunehmen.

    Woher will man wissen, was man zu- oder abnimmt?


    Zuletzt von Dusk am Di Jun 18, 2013 2:29 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Re: Kalorienmenge - unterschiedliche "Empfehlungen"

    Beitrag  restausverkauf am Mo Jun 17, 2013 7:56 pm

    Über den Daumen gepeilt kann man ja sagen, dass relativ kurzfristige Gewichtsänderungen größtenteils Wasser zu verdanken sind. Abhängig von der Diät kann das relativ viel sein - also bei so low-carb Geschichten werden die Glykogenspeicher ja relativ leer gemacht.

    Deshalb sollte man so beobachten wohl über längere Zeit machen.. bei einigen KG hat man zumindest nichtn ur Wasser, sondern auch Gewebe verloren. 
    Aber klar.. kurzfristig kann man dazu nicht viel sagen.

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    Re: Kalorienmenge - unterschiedliche "Empfehlungen"

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