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    problematische Ernährung

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    problematische Ernährung

    Beitrag  Apokalypse am Mo Dez 03, 2012 9:56 am

    Hallo Veganstrength-User/innen,

    seitdem ich, aus Vorsichtsgründen weil zu kontrovers, Soja aus meinem Essensplan komplett gestrichen habe, wird die Ernährung immer schwieriger für mich.

    Ich habe somit Probleme auf ausreichend Protein und Kcal zu kommen und gleichzeitig bin ich ständig von Blähungen geplagt, das kann nicht gut sein auf Dauer.

    Ein derzeitiger Beispieltag sieht z.B. so aus:

    4 Scheiben VK-Brot
    50g Erdnusmus
    pflanzlicher Aufstrich
    Marmelade

    150g HF + Kakao
    15g Erbsenprotein
    25g gemahlene Mandeln
    200ml Biosaft


    4 Scheiben VK-Toast
    50g süßer Aufstrich (Zartbitter z.B.)

    Bratlinge aus 125g Kichererbsen, 25g Glutenpulver, Gewürze etc
    500g Kartoffeln

    30g Lupinenmehl
    30g Erbse/Reis-Protein Banane

    ca. 3200 kcal, ca. 160g Protein

    das Blaue ist täglich gleich ( = das, was ich auf Arbeit zu mir nehme)

    Schön und gut, aber nun zur eigentlichen Problematik:

    Ich möchte ja auch mal was anderes essen außer Bratlinge + Kartoffeln, zudem will ich nicht jeden einzelnen Tag extra kochen müssen (Stress in der heimischen Küche...)
    Am einfachsten ist es natürlich, die Mahlzeit nach der Arbeit einfach beispielsweise durch einen Haferflockenshake oder so zu ersetzen, was aber zu erheblichen Blähungsproblemen führt.

    Ersetze ich die Mahlzeit z.B. durch leichter verdauliches, wie z.B. 200g Vollreis mit 150g Erbsen, hab ich Angst, meine Diabetes Typ 2-Anfälligkeit auf Dauer drastisch zu erhöhen, worauf ich auch keinen Bock hab, weil gekochter Reis ja bekanntermaßen hochglykämisch ist. Aber scheinbar vertrag ich solch große Mengen an Ballaststoffen einfach nicht, Stuhlgang ist dann auch breiig.

    Ich hab einfach kaum Alternativen, ohne dass das Protein oder die kcal dann einfach zu knapp werden, vorallem an Trainingstagen. Und Proteinpulver/Lupinenmehl möchte ich nicht erhöhen. Früher gabs halt täglich 1l Sojadrink (Aldi Süd), was ja schon 40g Protein und 400kcal waren, dazu dann noch z.B. Tofu oder Soja"fleisch".
    Seitan-Alternativen möchte ich auch nicht - auch Gluten ist mir suspekt in solch großen, konzentrierten Mengen (z.b. Seitanschnitzel). Da bilden sich meine Darmzotten allein vom blanken Lesen schon zurück...

    Auch von solch üppigen Eintöpfen mit Hirse etc. bekomme ich starke Blähungen, zudem aufgrund des hohen Volumens oft Sodbrennen.
    Das kann so nicht weitergehen, aber mir gehen langsam aber sicher die Möglichkeiten aus und die Frustration steigt, weil sich bei mir scheinbar mein Hobby und die Ernährung einfach nicht erfolgreich kombinieren lassen...

    Könnt ihr mir irgendwelche Ernährungstipps geben? Ich fühl mich langsam aufgeschmissen... traurig

    Vielen Dank!
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  NormanEco am Mo Dez 03, 2012 10:03 am

    Würde es an deiner Stelle mit Obst und Gemüse probieren, weil davon seh ich garnichts so richtig Wink
    Und da gibts schon viel was man auch unterwegs ohne große Umstände essen kann
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Apokalypse am Mo Dez 03, 2012 10:15 am

    Naja, von Obst und Gemüse bekomm ich aber trotzdem keine kcal und Protein bzw. keine 850kcal/25g Protein z.B.
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  VegT am Mo Dez 03, 2012 10:24 pm

    Ich hatte auch mal so eine Phase, Blähungen, Durchfall usw. dazu ständige Zweifel an der Ernährung.
    Nach einiger Zeit hat sich das einfach völlig eingependelt, gerade der Stress den man sich mit der Ernährung macht kann meiner Ansicht nach genau das verursachen was man zu vermeiden versucht. Man kommt vom hundertsten ins tausendste und interpretiert bald jeden Furz als Unverträglichkeit oder sonstwas.

    Muss nicht so sein aber die präventive Streichung von Sojaprodukten ist für mich schon ein Indikator in die Richtung, der Ernährungsplan scheint mir zudem jeder Freude beraubt. Kauf dir ein veganes Kochbuch, mach dir täglich mindestens eine leckere Mahlzeit (ohne Verzicht auf Soja/Gluten) und versuch dich zu entspannen.
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Philipp am Mo Dez 03, 2012 11:14 pm

    VegT schrieb:Ich hatte auch mal so eine Phase, Blähungen, Durchfall usw. dazu ständige Zweifel an der Ernährung.
    Nach einiger Zeit hat sich das einfach völlig eingependelt, gerade der Stress den man sich mit der Ernährung macht kann meiner Ansicht nach genau das verursachen was man zu vermeiden versucht. Man kommt vom hundertsten ins tausendste und interpretiert bald jeden Furz als Unverträglichkeit oder sonstwas.

    Muss nicht so sein aber die präventive Streichung von Sojaprodukten ist für mich schon ein Indikator in die Richtung, der Ernährungsplan scheint mir zudem jeder Freude beraubt. Kauf dir ein veganes Kochbuch, mach dir täglich mindestens eine leckere Mahlzeit (ohne Verzicht auf Soja/Gluten) und versuch dich zu entspannen.

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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  eeasy am Di Dez 04, 2012 2:41 am

    Ich esse auch keine Soja-Produkte, weil die Folgen Bauchschmerzen sind und ich den restlichen Tag (trotz Hungergefühl) kaum noch etwas runterbekomme.

    200g Vollkornnudeln haben ca 25g Protein. 1kg Spinat ebenso!
    Getreide allgemein, nicht nur Haferflocken, gibt ja auch genügend Alternativen. Amaranth, Buchweizen, Dinkelflocken..

    Rote Linsen sind 1a. Einfach Zwiebel anbraten, die rohen Linsen dazu, dann mit Wasser überkochen und (fertig gekochten) Reis dazu, nach 10 Minuten fertig und schmeckt 1a! Unbedingt mit Bohnenkraut/Kümmel essen, sonst kommen böse Blähungen!!! 100g Vollkornreis (GI bei 55) + 100g rote Linsen sind immerhin ~35g Eiweiß.

    Nüsse und Kerne, eh klar. Cashews, Sonnenblumen, etc.
    Gerade wenn du deine kcals nicht erreichst - 1 Packung Erdnüsse, 600kcal, 30g Protein!

    Ich esse aber selten mehr als 100g Protein/Tag. (Bei den oben aufgelisteten Nudeln, dem Linsen-Reis, und den Erdnüssen wäre ich schon bei 90g). Bei meinem Körpergewicht wären das 1,7g/kg - mehr brauch ich sowieso nicht.

    Weiters gibts Eiweißbrot. Aber eben aus Gluten, und Sojaschrot ist auch dabei. Allerdings sehr wenig, kann ich problemlos essen.

    Lupinenschnitzel gibts da auch noch, aber enthalten auch Gluten. Weiters ist Gemüse allgemein ein guter Protein-Lieferant, der oft unterschätzt wird. --> http://veganstrength.users-board.com/t2834-veggie-protein

    Ah und Hefeflocken gibts da auch noch. Wenn du dir 20g über die Nudeln gibst schmeckts leicht nach Parmesan und du hast wieder 10g Eiweiß Smile

    Ich finde es ja zum Teil sinnlos wie sich manche (natürlich nicht-vegane) Menschen zum Frühstück 500ml Milch + 500g Magerquark + Proteinpulver zubereiten, das sind zum Teil 70-80g Eiweiß mit einer Mahlzeit.. schlimm!

    Edit: ist eh im Veggie Protein Thread, aber trotzdem: Mushroom Mushroom! 100g Champignons haben 3g Eiweiß, 0,6g KH und 0,2g Fett - 15 kcal und ca 70% davon aus Eiweiß! 500g davon + Hefeschmelz (oder andere Sauce) mit Nudeln! Nomnomnom, und auch viel Protein.
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  xeper am Di Dez 04, 2012 6:15 am

    Die Kombination Vollkornprodukte + Zucker kann auch zu Blähungen führen. Den Zucker mal konsequent weglassen oder deutlich einschränken und schauen ob es dann besser wird. Ansonsten isst du meiner Meinung nach zu viel Protein. Verträgst du auch sicher die Pulver? Außer bei Hanfprotein hatte ich immer mehr oder weniger Beschwerden durch das Zeug. Aber ich vertrage Soja problemlos und haue mir jetzt sowas in die Pfanne:

    http://www.veganic.de/Fleisch-und-Wurstersatz/Sojafleisch/Veganic-Bio-Soja-Medaillons-500g::71062.html

    @VegT: Daumen hoch!
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Apokalypse am Mi Dez 05, 2012 10:58 am

    Danke für eure Antworten erstmal, ich werde das mal in Ruhe durchgehen wenn ich mehr Zeit hab Smile
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Apokalypse am Di Dez 11, 2012 11:30 am

    Kleines Update: Meine Probleme sind die letzten Tage deutlich besser, übergiese ich die Haferflocken beispielsweise mit heißem Wasser oder koche sie mit Stevia/Kakao/Bananen-Proteinpulver zu einem Brei (nicht ZU weich), bekommen sie mir wesentlich besser. Die Blähungen sind dadurch deutlich reduziert. Mein Vollkornbrot (heute z.B. ca. 300g) macht mir eigentlich so gut wie gar keine Probleme, der ein oder andere "Mehr-Furz" ist bei mehr Vollkorn wohl im Rahmen...

    Auf die Postings oben werd ich auch noch eingehen, hab das jetzt nur hastig reingetippt und muss nun schlafen Sleep
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Apokalypse am Di Jan 08, 2013 11:58 am

    Ich melde mich mal wieder, weil es mal wieder soweit ist, dass ich die vegane Ernährung völlig in Frage stelle.
    Ich bin ständig am rumgooglen und danach bin ich irgendwie "fertig" und ein Stück weiter, dass vegan nicht wirklich gut ist und fühle mich völlig aufgebracht und verzweifelt.

    Einige Punkte, die mir wirklich seit den letzten Tagen wieder schweres Kopfzerbrechen bereiten sind zum Beispiel:

    1. sogenannte "Anti-Nährstoffe" (bzw. Schutzstoffe der Pflanze gegen Insekten) im Getreide, die beispielsweise die Aufnahme von Nährstoffen behindern sollen/können/tun, welche ich ja in überdurchschnittlicher Menge (Haferflocken) zu mir nehme als Vegan-BB.

    2. Diese mehrfach-ungesättigten Fettsäuren z.B. in Mandeln, die zu schneller Oxidation neigen und deshalb tendenziell schädlich sein können. Ich esse teilweise 100g Mandeln pro Tag.

    3. Ich hatte schon immer problematische Haut. Teils trocken, pickelig, teils zu fettig. Im Laufe der Zeit in der ich mich vegan ernähre, verschlechterte sich mein Hautbild, sodass selbst mein Rücken und auch Körperteile, die vorher NIE verpickelt waren (Po, Brust, Oberarme), von Pickeln und unreiner Haut befallen sind. Vielleicht liegt das am hohen Getreide-Konsum, aber wenn ich Getreide vermeide komme ich unmöglich auf die nötigen kcal und Eiweiß. Eiweiß hab ich ohnehin schon von ehemals 200g auf mittlerweilen 130g pro Tag reduziert (und max. 30g davon aus Erbse/Reis-Proteinpulver), aber keine Besserung... Somit wäre aber das Thema Bodybuilding für mich abgeschlossen und all mein Training sowie hart erarbeitete Muskelmasse umsonst Hmpf

    (Habe in 2 Wochen Termin beim Hautarzt)

    4. Ich habe Angst, dass mir irgendwann die Hoden wegschrumpfen und ich Knochenschwund kriege, wegen Testo-Mangel... esse nun öfters gesättigte Fette aus Kokosraspeln und nehme täglich etwas Leinöl zu mir... keine Ahnung.

    5. Durch den erhöhten Getreidekonsum habe ich Angst mir den Darm zu schrotten, da ich ja eh öfters Probleme mit Blähungen usw. habe. Der Vater eines Freundes verstarb vor Kurzem z.B. an Darmkrebs in sehr kurzer Zeit.

    6. Ich habe seit ca. 1,5 Wochen täglich Muskelzuckungen und hab Angst, dass das von einem B12-Mangel kommt und mein Nervensystem schon angegriffen ist (ich nehme seit Oktober 2012 das Methyl-B12). Oder wahlweise von irgend nem Nährstoffmangel, der im blödesten Fall von nem geschädigtem Darm herrührt. Werde morgen einen Termin beim Hausarzt ausmachen. Ich hab irgendwann 2012 schonmal Blut testen lassen und B12 extra erwähnt. Am Telefon hieß es damals, alle Werte wären OK. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass das nicht richtig gemessen wurde (also auch unaktives B12), weil das ja eigentlich extra kostet.
    (der hatte jetzt 2 Wochen zu und diese Woche muss ich Antibiotika nehmen wegen gestriger Weisheitszahn-OP).

    Womit wir angelangt wären bei

    7. ich kann dem Arzt kaum mehr vertrauen, da ich gelesen habe, dass Mängel übersehen werden auch wenn es heißt "Blutwerte sind normal". Weil als Referenzwerte der Durchschnitt gilt - also der Schnitt aus guten sowie zu schlechten Werten.

    Das klingt vielleicht alles blöd, aber ich habe einfach unheimliche Angst davor, das alles mal in 10 Jahren schwer zu bereuen, weil ich ständig HIN und HER gerissen bin, überhaupt keine Ahnung mehr habe, was ich glauben soll usw.

    Jedes mal wenn ich beginne zu googlen bereue ich es hinterher und bin fertiger als vorher. Weil ich mir immer denke "vielleicht ist das Unsinn was da geschrieben ist, aber als Leihe kann ich das nicht beurteilen, also was, wenn es DOCH stimmen sollte?"

    Die Vegane Ernährung wird für mich einfach zunehmend problematischer und unklarer, da immer wieder neue zu-beachtende-Faktoren hinzukommen, z.B. das Verhältnis Omega3 zu Omega6 und dass Leinöl schlecht ist und Omega3 Fettsäuren Krebs verursachen können (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/krebs.html siehe der Punkt: "Das Verhältnis von Omega-6-Fettsauren zu Omega-3-Fettsäuren im Körper"

    Der Punkt ist einfach, dass ich den Eindruck habe, die vegane Ernährungsform ist einfach noch nicht gut genug praktisch auf lange Zeit erforscht. Bis auf ein paar sehr wenige Ausnahmen vielleicht die sich schon 20 Jahre erfolgreich so ernähren.

    Ja, kein Plan...
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  restausverkauf am Di Jan 08, 2013 10:09 pm

    4. Ich habe Angst, dass mir irgendwann die Hoden wegschrumpfen und ich Knochenschwund kriege, wegen Testo-Mangel... esse nun öfters gesättigte Fette aus Kokosraspeln und nehme täglich etwas Leinöl zu mir... keine Ahnung.

    Wenn du dir nicht gerade Testo exogen zuführst und keine Grunderkrankung unabhängig von deiner Ernährung hast sollten deine Hoden in Top Form bleiben Wink


    5. Durch den erhöhten Getreidekonsum habe ich Angst mir den Darm zu schrotten, da ich ja eh öfters Probleme mit Blähungen usw. habe. Der Vater eines Freundes verstarb vor Kurzem z.B. an Darmkrebs in sehr kurzer Zeit.
    Man geht ja eher davon aus, dass ballaststoffreiches eher protektiv auf den Darm wirkt da es die Darmbeweglichkeit anregt und zu einer flotteren Ausscheidung führt o.ä.
    Aber man kann vielerlei Krebsarten auch kriegen, obwohl man sich sein Leben lang "richtig" ernährt hat. Ich würde mir da jetzt keinen Kopf machen. Wenn das jetzt in deiner Familie gewesen wäre, könnte man evtl vorschlagen mal beim Arzt abzuklären, ob du einen genetischen Risikofaktor hast.. aber dem ist ja nicht so.


    6. Ich habe seit ca. 1,5 Wochen täglich Muskelzuckungen und hab Angst, dass das von einem B12-Mangel kommt und mein Nervensystem schon angegriffen

    Was zuckt denn genau?
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Apokalypse am Di Jan 08, 2013 10:12 pm

    Hi,

    das Zucken tritt untershiedlich auf, Waden, Quads, Unterarm, Rücken...
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Holger am Mi Jan 09, 2013 12:27 am

    Alles über B12, wissenschaftlich fundiert, von einem veganen Ernährungswissenschaftler und Gewichtheber:
    http://www.veganhealth.org/articles/vitaminb12

    Zum Bluttest siehe Kaptiel 11 und 12.
    Du musst dem Arzt ganz genau sagen, welche Werte du haben willst und die Ergebnisse dann auch genau nachfragen und selbst interpretieren. Dazu braucht es kein Vertrauen. Aber wenn du ausreichend B12 supplementierst, brauchst du dir sowieso nicht mehr Sorgen zu machen als jeder Omnivore auch.

    Leg vielleicht mal ein paar Tage "Schonkost" ein.

    Vor allem psychischer Stress kann die Verdauung extrem negativ beeinflussen. Lass das Googlen sein. Du wirst zu wirklich jedem Lebensmittel, ob vegan oder unvegan, irgendwas negatives finden.


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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  VegT am Mi Jan 09, 2013 7:41 am

    Ich möchte noch einmal auf mein Posting hinweise, deine aktuellen Probleme verdeutlichen die Sache nur.

    Du googlest dir jetzt alles mögliche zusammen und machst dich verrückt, schon der Link zum "Zentrum der Gesundheit" zeigt, dass es sich da oft um recht fragwürdige Quellen handeln dürfte.

    Wie sieht denn dein aktueller Ernährungsplan aus? Hast du meine Ratschläge umgesetzt?

    Ich möchte noch speziell ergänzen, dass das mit den Blutwerten völliger Humbug ist. Wenn du innerhalb der Bandbreite der Referenzwerte bist, dann kann kein eklatanter Mangel vorliegen. Wenn es dich beruhigt kannst du ja nochmal einen Bluttest machen lassen, hier steht wie man das Problem des inaktiven B12 umgehen kann. http://www.vegan.at/b12praxis/

    Muskelzuckungen sind meist völlig harmlos, u.U. ist ein ungefährlicher Magnesiummangel daran beteiligt. Wenn Muskelzuckungen ab und zu auftreten ist das kein Grund zur Sorge, gerade Kraftsportler berichten öfter darüber - auch die die nicht vegan leben.


    Ich hoffe, dass sich deine Probleme bald auflösen, solltest du nach wie vor dermaßen unsicher sein, muss man dir ja fast nahelegen die vegane Ernährung sein zu lassen. Ist zwar blöd aber wenn du dich psychisch dauerhaft so fertig machst ist niemandem geholfen.

    Ich kann nur nochmal darauf hinweisen - stress dich nicht, und googel dich nicht durch jeden Unsinn und alle Übertreibungen/Halbwahrheiten/Fehlinterpretationen im Netz. Im Internet findet man alles, zumal da Jeder publizieren kann, da kommst du innerhalb von Sekunden von Kopfschmerzen zum Hirntumor - für Ärzte wird das übrigens zunehmend zum Problem - http://de.wikipedia.org/wiki/Cyberchondrie
    Ich kann noch heute eine Seite erstellen in der ich darlege, dass vegane Ernährung zur Entführung durch Außerirdischen führt, Informationen im Internet sollte man genau prüfen, gerade im Gesundheitsbereich existiert eine Unmenge an Humbug.

    Nimm die Ernährung nicht so wichtig, gönn dir wenigstens ab und zu was anständiges, gerne auch in einem guten Lokal. Nimm dir ein veganes Kochbuch (meinetwegen auch den Hildmann, der hat echt leckere Rezepte) und mach dir das schmackhafteste Rezept ohne auf Kalorien, Proteinanteil oder sonstwas zu sehen. Hör mal auf mit dem Kalorienzählen und wenn es nur für eine kurze Zeit ist. Gönn dir was Süßes, am Besten selbst gemacht, volle Fett und Zuckerpower. Essen soll Freude machen und nicht zum Quell von Angst werden. Wenn du dann wieder klar kommst, kannst du ja dein Essverhalten bezüglich Bodybuilding optimieren. Sieh es meinetwegen als Massephase, schaufel rein was dir schmeckt!
    Ich hatte mal ähnliche Probleme, wenn auch weit weniger ausgeprägt - die Lösung war locker zu lassen und mehr(!) zu essen ohne die Kalorien zu zählen, von da an ging es wunderbar.

    Wenn du wegen Omega Fettsäuren so paranoid bist, dann kauf dir ein Supplement (Opti3 o.ä.) Ist zwar vermutlich überhaupt nicht notwendig aber es schadet nichts und wenn es dich nachhaltig beruhigt, dann ist es das Geld auf jeden Fall wert.
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Apokalypse am Do Jan 10, 2013 8:16 am

    Hallo und Danke für die Antworten.

    Meine Ernährung setzte sich derzeit z.B. aus Vollkornnudeln, Haferflocken, Sesammus, Karotten, Vollkornbrötchen, Mandeln, Apfelsaft, ab und zu Buchweizen und rote Linsen, Erdnussmus, Zartbiterschokolade, Dreikorn-Toast, frische Champignons, Reis, etwas Tofu, etwas Soja-Joghurt usw. zusammen. Hab in der letzten Zeit dazu Brokkoli oder Spinat gegegessen.

    Das mit dem B12:
    Ich sag also zu meinem Arzt bezüglich des B12-Spiegels, dass ich den genauen Homocystein-Wert schriftlich haben möchte und der sollte unter 10 µmol/l (was immer das "mol" bedeuten mag) liegen? [EDIT: scheinbar doch nicht.]
    Jetzt hab ich erst Donnerstag nächster Woche einen Termin bekommen beim Arzt, das dauert noch ne Woche, weiß nicht wie ich das nochmal ne Woche mit diesen scheiß Zuckungen hinziehen soll.

    Ich hab die Zuckungen nicht nur ab und an mal, sondern täglich. Sie schmerzen nicht oder so, aber sie sind deutlich spürbar, vor allem wenn ich Nachts ruhig im Bett liege und versuche zu schlafen.

    Ja, dieses "Cyberchondrie"-Sache ist mir auch bekannt...
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  VegT am Do Jan 10, 2013 9:22 pm

    Apokalypse schrieb:Hallo und Danke für die Antworten.
    Meine Ernährung setzte sich derzeit z.B. aus Vollkornnudeln, Haferflocken, Sesammus, Karotten, Vollkornbrötchen, Mandeln, Apfelsaft, ab und zu Buchweizen und rote Linsen, Erdnussmus, Zartbiterschokolade, Dreikorn-Toast, frische Champignons, Reis, etwas Tofu, etwas Soja-Joghurt usw. zusammen. Hab in der letzten Zeit dazu Brokkoli oder Spinat gegegessen.

    Wie schon gesagt, das hört sich sehr funktional aber auch ziemlich freudlos an. Man kann vegan auch richtige Gerichte kochen Smile Hau dir nen veganen Döner mit alles rein, macht dir einen schönen Auflauf, eine anständige Pizza, ein gutes Curry, eine Nachspeise. Wenn du dir kein Kochbuch kaufen willst - es gibt hunderte Blogs zu dem Thema, das mag ich persönlich besonders gern: http://www.veganguerilla.de/rezepte/

    Apokalypse schrieb:
    Das mit dem B12:
    Ich sag also zu meinem Arzt bezüglich des B12-Spiegels, dass ich den genauen Homocystein-Wert schriftlich haben möchte und der sollte unter 10 µmol/l (was immer das "mol" bedeuten mag) liegen? [EDIT: scheinbar doch nicht.]
    Jetzt hab ich erst Donnerstag nächster Woche einen Termin bekommen beim Arzt, das dauert noch ne Woche, weiß nicht wie ich das nochmal ne Woche mit diesen scheiß Zuckungen hinziehen soll.

    Lass dir doch einfach den Laborbericht aushändigen, darauf ist auch der Sollbereich vermerkt, das sollte kein Problem sein, falls doch -> anderer Arzt. Lass dann (oder vorher) mal was von dir hören! Bei mir gab es übrigens nach dem Test den ich damals in höchster Paranoia gemacht habe tatsächlich eine Auffälligkeit - B12 war ein schönes Stückchen zu hoch... Homocystein völlig in Ordnung. Rolling Eyes Was hab ich mich vorher verrückt gemacht, jedes völlig normale Vergessen hab ich als Mangelerscheinung interpretiert, jeder Furz war gleich das mögliche Mangelsymptom Verdauungsstörung und letztendlich vermeinte ich sogar das Kribbeln in den Händen zu verspüren...
    Es ist gut wenn man gesundheitliche Fragen ernst nimmt und sie abklärt, sich aber deswegen verrückt zu machen bringt einem letztendlich genau das Gegenteil ein. Nach einem ausführlichen Check hatte ich die Diagnose, dass alles in bester Ordnung ist und siehe da - die "Symptome" waren wie weggezaubert...

    Apokalypse schrieb:
    Ich hab die Zuckungen nicht nur ab und an mal, sondern täglich. Sie schmerzen nicht oder so, aber sie sind deutlich spürbar, vor allem wenn ich Nachts ruhig im Bett liege und versuche zu schlafen.

    Probiers einfach mal mit Magnesium, das gibts beispielsweise für wenig Geld als Brausetabletten. Wenn sie dann nicht weggehen solltes du mal ungefähr eingrenzen wie oft, wie lange, seit wann usw. - dann kann man weitersehen. Ich hatte wie gesagt auch mal vermehrt Muskelzuckungen die mich ziemlich nervös gemacht haben, ich hab nichts großartig verändert ausser mehr und üppiger gegessen und seitdem sind sie seit ~1 Jahr weg.
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Apokalypse am So Jan 13, 2013 8:25 am

    Ja ich würde gerne öfters schmackhaft kochen, aber bekomm immer Stress wenn ich in der Küche steh weil ich noch keine eigene Wohnung hab...

    Werd wegen dem B12-Test nochmal bescheid geben und gegebenenfalls die Ergebnisse posten.

    Diese Zuckungen sind die letzten 2 Tage stark zurückgegangen, weiß nicht wieso
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Apokalypse am Mi Jan 16, 2013 5:26 am

    Hab jetzt morgen den Termin beim Arzt, soll ich zwecks B12 irgendwelche besonderen Werte erfragen oder ist eh alles im Laborbericht standardmäßig enthalten? Denke mal nicht
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Holger am Mi Jan 16, 2013 7:57 am

    Wie gesagt:
    Holger schrieb:http://www.veganhealth.org/articles/vitaminb12

    Zum Bluttest siehe Kaptiel 11 und 12.
    Also kommen in Frage B12-Spiegel, Homocystein und MMA.
    Die ersten beiden dürften aber reichen.


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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Apokalypse am Fr Jan 18, 2013 7:54 am

    Gestern Blut zapfen lassen, werde Montag mal in der Praxis anrufen und mich erkundigen scratch
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Lemur am Fr Feb 08, 2013 2:28 am

    Wenn Du Probleme mit Blähungen bei hohem Hülsenfruchtkonsum hast versuche doch einfach mal mit Erdmandelmilch entgegenzusteuern.Hat obendrein auch selbst noch Protein und hilft bei entsprechnden Verdauungsschwierigkeiten.
    Du kannst sie entweder selber machen oder aber auch als Sirup kaufen(dann einfach mit H²O strecken).
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  JaneDoe am Do Feb 14, 2013 8:26 am

    Hallo, ich hoffe, es ist okay, wenn ich hier als Neuling meinen Senf dazu gebe, aber ich bin zufällig über diesen Thread gestoßen und beim Lesen tuts einem ja in der Seele weh...

    Lieber Apokalypse, ich würde dir Folgendes raten:

    1. Mach mal langsamer. Versuch nicht so viele Dinge auf einmal und lass es langsam angehen. Krafttraining und auf vegan umstellen, sind schonmal zwei Umstellungen, die man auf die Reihe kriegen muss.

    2. Wenn man sich auf vegetarische oder vegane Ernährung umstellt, muss man erstmal austesten, was man verträgt. Das ist völlig okay und normal, und da brauchst du einfach etwas Geduld. Also, abwarten und austesten. Aber...

    3. Streich nicht immer ein Lebensmittel komplett und iss dann andere in Massen. Gerade, wenn man es nicht gewöhnt ist, verträgt man nicht urplötzlich Tonnen von dem einem Lebensmittel. Oft verträgt man kleine Mengen in Maßen (nicht Massen!) und muss dann etwas nicht komplett streichen. Wenn du weißt, wovon du nur wenig verträgst, was du gar nicht verträgst und was du in Massen verträgst, dann kannst du immernoch aussortieren.

    4. Nicht, dass ich hier jetzt Schelte kriege, aber, ganz ehrlich: Lass erstmal die ganzen Zusätze weg. Auch die Berechnung von Protein. Geh trainieren und wenn du dann nicht weiter kommst, dann fang an, ein paar proteinreichere Lebensmittel zu essen. Aber jemand, der mit alltäglichen Ernährung schon nicht klar kommt (im Sinne von Proportionen und Zusammenstellungen, Schmackhaftigkeit, Zeitmangel, etc)UND dann auch noch heftigste Verdauungsprobleme hat, sollte er nicht auch noch Zusätze nehmen, die nun wirklich bei vielen Verdauungsprobleme auslösen...

    Krieg erstmal deine Ernährung auf die Reihe, finde heraus, was dir schmeckt, was du verträgst, was du mit deinem Zeitlimit hinkriegst, und dann fang an weiter zu experimentieren und zu basteln.

    5. Hör auf zu googlen. Dass du vegan leben willst, ist löblich. Wenn du sonst gesund leben willst, iss sehr vielfältig, d.h. verschiedene Lebensmittel, variiere, iss nicht immer das Gleiche, iss viel Obst und Gemüse, decke alle Lebensmittelgruppen (Pyramide) ab und schäl oder wasch dein Obst und Gemüse gründlich und kauf nicht gerade an der Autobahn.
    Irgendwas muss der Mensch essen und ich bin der Meinung, dass man heutzutage nie hundertprozentig sicher gehen kann, dass man keine Schadstoffe mitnimmt. Man kann ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen, sich informieren, aber das wars irgendwann. Und von den meisten problematischen Lebensmitteln musst du schon sehr große Mengen essen, bevor du Probleme kriegst. Und das sollte man so oder so nicht tun, siehe oben.

    6. Komm mal runter. So schnell kriegt man weder eine Mangelerscheinung, noch Krebs, noch sonst irgendwas. Auch schrumpfen nicht die Hoden. So lange du dich allgemein vielseitig ernährst, nimmst du so ziemlich alle Nährstoffe auf. Die B12-Sache kannst du dann immernoch abchecken. Aber du kannst nicht jeden einzelnen Nährstoff deinem Körper bewusst zuführen, und ein bestimmtes Lebensmittel dann tonnenweise zu essen macht es nicht besser. Also beruhige dich und vertrau darauf, dass deine Ernährund dich ausreichend versorgt.

    Du scheinst dir wirklich sehr schnell einen ziemlichen Kopf zu machen, deshalb ist der generelle Rat: Übertreib es nicht. Nicht zuviel auf einmal wollen. Und mach es nicht komplizierter, als es ist. Fang nicht an, irgendwelche Zusätze für irgendwelche hypothetischen Mängel zu essen oder irgendwas ausgleichen zu wollen. Wie schon geraten, kauf dir ein Kochbuch und dann fängst du einfach mal an. Ohne irgendwelche Recherchen, Befürchtungen, usw.

    Übrigens: Entspannungsübungen helfen auch gegen nächtliche Zuckungen Smile

    Ich hoffe wirklich, meine Antwort hilft dir (obwohl es im Grunde ja schon gesagt wurde). Ich schreib hier aus der Sicht von einer, die auch lange nicht den Sprung von Vegetarismus zu Veganismus geschafft hat, eben aufgrund von Unverträglichkeiten und ich denke, viele deiner Probleme sind hausgemacht und können sich mit dem richtigen Verhalten bessern. Smile
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  xeper am Do Feb 14, 2013 9:13 am

    Schöner und guter Beitrag.
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    Re: problematische Ernährung

    Beitrag  Seb-O-Mat am Fr Feb 15, 2013 4:23 am

    Wow, da hat es der JanDoe mal auf den Punkt gebracht.

    Ich glaube auch dass man gerade zu Beginn sich sehr verrückt machen kann. Gerade wenn man dann noch google etc. mit dem Suchwort "Vegan" am besten noch
    in Kombination mit "Gesundheit" arbeiten lässt.....da kann man sich schon sehr verrückt machen.

    Ich lasse es auch langsam angehen. Habe jetzt erstmal das Fleisch gestrichen und taste mich so Schritt für Schritt weiter.
    Statt Milch gibt es nun immer mal wieder Soja oder Reismilch etc.

    Ich habe mir ein sehr gutes und empfehlenswertes Kochbuch gekauft. "La Veganista" von der Bloggerin Nicole Just. Sehr zu empfehlen.

    Seit ich fleischfrei esse bin ich in der Küche viel kreativer und bringe viel neuen Schwung da rein. Früher gab es immer nur das Gleiche.

    Meiner Freundin gefällt es auch :-)

    grüße

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    Re: problematische Ernährung

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