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    Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

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    Floey
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    Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Floey am Mi Mai 06, 2009 10:20 pm

    --- Stelle diesen Artikel mal hier in die Diät-Sektion, da er sich insbesondere mit Low-Carb befasst! ---
    Datum: 11.02.09
    letzte Änderung: 07.10.09


    Veganer und Protein
    Immer wieder liest man, dass erfolgreiche Bodybuilder Unmengen von Protein zu sich nehmen müssen, um überhaupt auf eine derartige Körpermasse zu kommen. Und fast ebenso oft wird dies als Argument gegen die Möglichkeit als Veganer Muskelmasse aufzubauen ins Feld geführt.
    Nun, den wenigsten von euch werde ich etwas neues erzählen, wenn ich sage, dass Proteinreichtum in der veganen Ernährung nicht wirklich ein Problem darstellt. Tofu z.B. hat in der Regel ca. 15g von dem guten Stoff je 100g und Soja-Protein ist ein hochwertiges Protein. Ganz zu schweigen von Sojafleisch mit häufig über 50g/100g, Weizenfleisch mit etwa 30g/100g, Lupinentofu mit etwa 20g/100g und den Proteinen, die darüber hinaus noch in Getreidesorten, Hülsenfrüchten, Nüssen und einigen Gemüsesorten vorkommen.

    Aber reicht das auch wirklich, um den Proteinbedarf eines Bodybuilders zu decken?
    Die kurze Antwort: ja.
    Für die Lange Antwort muss ich etwas weiter ausholen. Wink


    Der Proteinbedarf eines Bodybuilders
    Betrachten wir also die Unmengen an Protein, die so ein Bodybuilder sich durch den Körper jagen muss. Ronnie Coleman nimmt z.B. einigen Quellen zu Folge zeitweise täglich zwischen 400g und 600g Protein zu sich – in Tofu gerechnet wären das etwa 15 Blöcke. Ähnliches gilt für Jay Cutler. Die Tatsache, dass die genannten Bodybuilding-Größen wandelnde Chemie-Labore sind, sei für den Moment mal in den Hintergrund gestellt. Festzuhalten bleibt jedenfalls, dass man, um ein gigantisches Massemonster zu werden unbedingt Unmengen an Protein braucht, richtig? Falsch! Nasser El Sonbaty zum Beispiel sagt folgendes über seine Ernährungsgewohnheiten für den Masseaufbau:

    „Everyone has different DNA and a different gene pool and different metabolism. I belong to the group-type who can maintain my size by not having protein for weeks. To put size on, I do not need more than 100gr of protein daily.”
    (http://www.criticalbench.com/Nasser-El-Sonbaty.htm)


    Und auch Mike Mentzer hat die Sache mit dem Protein etwas anders gesehen:

    "[L]et me state again that muscle tissue is comprised mostly of water (more than 70 percent) and only a small portion is protein (some 22 percent). And while I pointed out that water drunk to excess will only be passed through the body, protein consumed in excess can be turned to fat just as readily as excess calories derived from fat and carbohydrate sources. […] For a 220-pound bodybuilder, daily protein requirements would be 80 grams.”
    (Mike Mentzer, Heavy Duty Nurtition)


    Um noch einmal auf das Tofu-Block-Rechenbeispiel zurückzukommen: wir bewegen uns jetzt in einer Größenordnung von ca. 2,5 bis 3 Blöcken. Klingt fast schon wenig, was? Wink
    Für den Aufbau scheinen also selbst für solch massive Bodybuilder wie Nasser El Sonbaty oder Mike Mentzer eher Kohlenhydrate, gute Fette und genug Vitamine, sowie Mineralstoffe und Spurenelemente (Steroide und Wachstumshormone wie gesagt hier einmal außen vor) die entscheidende Rolle zu spielen. Doch was ist mit der Diät?


    Low Carb Diät als Veganer?
    Ja, es stimmt, eine Diät, die reich an Protein und Fett und recht arm an Kohlenhydraten ist, bietet tatsächlich einige Vorteile für Bodybuilder. Die hohe Aufnahme an Nahrungsfetten hat einen positiven Einfluss auf den Testosteronspiegel und die große Menge an Protein, die konsumiert wird, verhindert, dass im verstärkten Maße körpereigenes Protein verstoffwechselt wird. Zudem ist die Aufspaltung von Protein zur Energiegewinnung sehr thermogenetisch (d.h. sie erhöht die Körpertemperatur), was gemeinhin als positiv für die Fettverbrennung angesehen wird.
    Und auch für den Auftritt auf der Bodybuilding-Bühne ist es empfehlenswert, dass man die Kohlenhydratspeicher der Muskulatur zunächst leert, damit sich selbige hinterher über die Maßen füllen, wenn man wieder Kohlenhydrate zuführt. Doch dies geht eben nur mit einer sehr kohlenhydratarmen (ja, fast kohlenhydratfreien) Diät!
    Ist es also möglich, als Veganer auf die kohlenhydratreichen Produkte in der Ernährung zu verzichten und immer noch genug Protein zu sich zu nehmen? Auch hier wieder die kurze Antwort: ja. Die ausführlichere gibt’s diesmal in Form eines Beispielplanes für eine vegane Low-Carb Diät.


    Beispielplan und Tipps für eine vegane Low Carb Diät
    Zunächst noch ein paar gute Tipps für Bodybuilding-Diäten im Allgemeinen. Es lohnt sich, auch auf kleine Diäthelfer zu achten. Hier ist eine Liste an Nahrungsmitteln, die einen Positiven Effekt im Hinblick auf Fettverbrennung und Muskelerhalt haben können:

    • grüner Tee (wirkt thermogenetisch)
    • Kaffe vor dem Training (regt die Fettverbrennung an und erhöht die Ausdauer im Training)
    • Chili in relativ großen Mengen (tötet Vorläufer von Fettzellen ab und hindert bestehende Fettzellen daran, sich zu füllen)
    • Knoblauch (soll die Fettverbrennung anregen; hat zudem eine positive Wirkung auf den Testosteronspiegel)
    • Ingwer (ergänzt die Wirkung von Knoblauch)
    • Peffer (regt das ZNS an und verstärkt die Wirkungen der anderen genannten Lebensmittel)
    • Spinat (enthält ein natürliches Steroid, dass in geringem Maße die Proteinsynthese erhöht)
    • Kohlgemüse, besonders Rotkohl und Broccoli (haben eine antiöstrogene Wirkung)


    Ich empfehle es, wenn möglich, morgens auf (fast) nüchternen Magen zu trainieren und vorher nur etwas Kaffee und Proteinpulver (in Wasser, oder grünem Tee) zu sich zu nehmen, da zu diesem Zeitpunkt am besten Körperfett verbrannt werden kann. Zudem sollte zum Gewichtstraining auch Cardio-Training gemacht werden, besser kurz und intensiv, wie z.B. bei Intervalltraining, als ewig lang und lahm – letzteres kann katabol (also muskelabbauend) wirken.

    Hier nun also mein Beispielplan:

    Vor dem Training:
    250 ml Kaffe
    300 ml Wasser (grüner Tee)
    10 g Erbsen-Proteinisolat
    10 g Soja-Proteinisolat
    (Nährwerte: 16,8g Protein; 1,1g Kohlenhydrate; 1g Fett; 68,7 kcal)

    Mahlzeit 1:
    200 g Tofu, mit Sojasoße mariniert und in
    Olivenöl angebraten
    150 g Kaisergemüse (Broccoli,
    Blumenkohl, Möhren)
    25 g Walnüsse (nicht erhitzt)
    (35,9g P; 9,9g KH; 38g F; 540 kcal)

    Mahlzeit 2:
    150 g Seitansteak
    50 g Rotkohl
    + 10 ml Rapsöl (nicht erhitzt)
    + 25 g Paranüsse (zerkleinert)
    (57,4g P; 5,5g KH; 28,7g F; 507,1 kcal)

    Mahlzeit 3:
    100 g Feldsalat mit Zitronendressing
    (ca.1/3 Zitrone, Salatkräuter, 10-15 ml Hanf-, oder Rapsöl)
    + 100 g gewürfelter Tofu
    + 25 g Erdnüsse
    + 3-4 Champignons (ca. 50 g)
    (24,4g P; 5,6g KH; 33,8g F; 431,8 kcal)

    Mahlzeit 4:
    300 g Spinat mit Lupinenrahm
    (100g Lupinenseide, etwas Wasser, oder Sojamlich)
    + 10 ml Leinöl (erst nach dem kochen hinzufügen)
    + 1 Knoblauchzehe
    + Ingwer (ungefähr so viel wie Knoblauch)
    + 2-3 EL Chili-Flocken
    (27,8g P; 5g KH; 18,4g F; 297 kcal)

    Mahlzeit 5:
    100 g Seitan-Lopino-Schaschlik
    + Rohkost (Zucchini, Gurke usw.)
    + 10 ml Rapsöl (auf die Rohkost; nicht erhitzt)
    + 25 g Paranüsse
    (34,1g P; 8,9g KH; 31g F; 453,5 kcal)

    Vor dem Schlafengehen:
    Shake mit 300 ml Soja- oder Lupinenmilch,
    30 g Proteinpulver (Erbse, Soja)
    10 g Kokosöl und 10 ml Leinöl
    (36,3g P; 7g KH; 25,8g F; 416,3 kcal)

    Nährwerte gesamt:
    232,7g P
    43g KH
    176,7g F
    2714,4 kcal

    Dieser Plan ist nicht unbedingt auf die Bedürfnisse eines IFBB-Profis ausgelegt, sondern eher auf die eines ambitionierten Naturalbodybuilders mit einem Kalorienbedarf von 3000 kcal am Tag. Die Mahlzeiten lassen sich natürlich variieren, zum Beispiel mit Rührtofu zum Frühstück, für Athleten, die morgens keine Zeit zum Trainieren haben. Aber die Gesamtmenge der Kohlenhydrate sollte 50 g am Tag in keinem Fall überschreiten. Die Lupinenprodukte kann man über Shops VeganWonderland, Ulmafit, oder Veggie’s Delight im Internet beziehen; Lupinenmilch muss man allerdings selbst aus Lupinensamen herstellen (mit einer Sojamilch-Maschine). Vegane Proteinpulver gibt es unter z.B. www.veganfitness.de oder www.pro-sana.de.
    Wer eine ketogene („anabole“) Diät daraus machen will, sollte noch mehr Fett (Paranüsse, Öl usw. - für weitere Tipps hier klicken) und noch weniger Kohlenhydrate (Gemüse, Nüsse mit relativ hohem KH-Anteil) - am besten nicht mehr als 30 g (max. 5% der Gesamtkalorien) am Tag - konsumieren. Allerdings muss dann verstärkt auf den Vitamin- und Mineralstoff-/Spurenelement-Haushalt geachtet werden, da Gemüse eben besonders reich an den genannten Stoffen ist. Es empfiehlt sich hier nur noch gedünsteten oder rohen Broccoli und Spinat zu verwenden, da diese beiden Gemüsesorten recht Kohlenhydratarm und dafür sehr vitalstoffreich sind. Gleiches gilt für Feld- und Eisbergsalat. Zusätzlich kann man natürlich auch mit Supplementen arbeiten.

    Es sollte während dieser Diät viel Wasser getrunken werden (min. 3-4 Liter am Tag, besser 5), damit die Harnsäure, die bei der Verdauung der Proteine entsteht, den Körper verlässt und die Nieren keinen Schaden nehmen.


    Refeeds
    Zudem ist es wichtig, mindestens einmal pro Woche (bei einer anabolen Diät zwei Tage am Stück) einen so genannten Refeed zu machen, das heißt, den Körper wieder mit reichlich Kohlenhydraten zu versorgen. Dies sorgt zum einen dafür, dass der Körper weiterhin brav sein Fett verbrennt, zum anderen, dass wichtige Körperfunktionen intakt bleiben und die Insulinsensibilität nicht ins unermessliche steigt. An Refeed-Tagen können alle Sorten von Kohlenhydraten gegessen werden und man darf ruhig etwas über die Stränge schlagen (gut 500 kcal über Bedarf). Ich halte es allerdings für empfehlenswert auch hier einen großen Teil aus vollwertigen Produkten wie Reis, Kartoffeln, Obst, Quinoa usw. zu beziehen. Das Level an aufgenommenem Nahrungsfett sollte an diesen Tagen recht gering gehalten werden und man sollte bevorzugt ungesättigte Fette zu sich nehmen (z.B. Leinöl ins Müsli).
    Man kann auch mit Hilfe von Zimt dafür sorgen, dass der Insulinspiegel nicht so sehr in die Höhe schießt; allerdings kann eine zeitweilige Erhöhung des Insulinspiegels auch eine positive Wirkung auf die Proteinsynthese haben.
    Protein sollte auch nicht all zu kurz kommen, an diesen Tagen; hier bieten sich Nahrungsmittel wie Linsen und Kidneybohnen an, die neben komplexen Kohlenhydraten auch relativ viel Protein bieten. Am besten in Verbindung mit Getreide (Reis, Weizen, Quinoa), da die Kombination die Wertigkeit steigert.


    Minderweriges Pflanzenprotein?
    Häufig sieht man sich als Veganer auch noch mit der Mär konfrontiert, dass pflanzliches Protein vom Körper nicht vernünftig verwertet werden kann, da es eine zu geringen Wertigkeit für den menschlichen Körper aufweist. Allerdings ist dies nicht ganz Korrekt – die Behauptung bezieht sich nämlich auf die „Biologische Wertigkeit“, kurz BW, der Proteine, nicht auf den reliableren PDCAAS (Protein Digesitbility Corrected Amino Acid Score).
    Soja kommt bei letzterem Bewertungsverfahren, dass in besserer Korrespondenz zu den gemachten Studien zu verschiedenen Proteinen (Whey im Vergleich zu Soja) und deren Effekt auf Trainierende steht, in allen Quellen als optimales Protein weg. Weizen wird manchmal als hochwertig, manchmal als minderwertig angeführt. Ähnlich sieht es mit Lupinen (die jedoch häufiger als hochwertig genannt werden), oder Hanf aus.
    Im Endeffekt kommt es allerdings zum einen auf die Menge des Verzehrten Proteins an (nicht vergessen, dass nur ein geringer Teil wirklich zum Erhalt und Aufbau von Muskelmasse dient) und zum anderen darauf, dass über den Tag verteilt verschiedene Proteinquellen konsumiert werden. Denn der Körper spaltet Proteine zur Transportation durch den Blutfluss sowieso in Aminosäuren auf und diese werden so eingesetzt, wie sie gebraucht werden.
    Selbst die Muscle and Fitness weiß:

    „Mit der richtigen Kombinationsgabe können Sie Ihren Proteinbedarf mit pflanzlichen Quellen allein decken (wie es auch vegane oder strikt vegetarische Athleten tun), solange Sie Mahlzeitenkombinationen so wählen, dass keine Aminosäure eingeschränkt wird.“
    (http://www.muscle-fitness-de.com/360.html)


    Ein paar abschließende Tipps
    Solltet ihr für einen Wettkampf diäten, dann ist es empfehlenswert, ein paar Wochen vor dem Wettkampf die Seitan-Produkte aus der Ernährung zu nehmen, da Gluten dafür bekannt ist, subkutane Wassereinlagerungen zu begünstigen, was die Form versauen kann. Selbiges gilt natürlich auch für Weizen-Nudeln usw.

    Der Low-Carb Ernährungsstil kann auch zum Aufbau verwendet werden; allerdings sollte man dann nicht ganz so wenige Kohlenhydrate und nicht ganz so viel Fett und Protein konsumieren, wie in dem von mir gegebenen Beispiel. Bleibt nur noch, euch allen viel Erfolg und guten Appetit zu wünschen! Wink

    Disclaimer:
    - Der Autor übernimmt keinerlei Verantwortung für evtl. auftretende gesundheitliche
    Probleme oder Schäden, die durch das einhalten der vorgestellten Ernährungsweise
    entstehen. -



    Quellen*:
    o http://www.flexonline-de.com/247.html
    o http://www.bodybuilding.com/fun/topicoftheweek98.htm
    o http://www.criticalbench.com/Nasser-El-Sonbaty.htm
    o Mike Mentzer, Heavy Duty Nurtition
    o http://www.doh.gov.za/docs/factsheets/guidelines/foodstuff/labelling01.pdf
    o http://www.muscle-fitness-de.com/360.html
    o http://www.bambamscorner.com/ernaehrung/diaet/ad.html
    o http://people.famouswhy.com/ronnie_coleman/
    o http://findarticles.com/p/articles/mi_m0KFY/is_12_23/ai_n16034010
    o http://bodybuilding.com/fun/protein_requirements_reevaluated.htm
    o http://www.timinvermont.com/fitness/soyvswhy.htm
    o http://www.nutritionj.com/content/3/1/22

    * Für alle Online-Quellen gilt das oben genannte Datum des Artikels


    Zuletzt von Floey am Fr Nov 12, 2010 6:57 am bearbeitet; insgesamt 18-mal bearbeitet
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Gast am Fr Mai 15, 2009 9:41 pm

    Hallo Floey,
    ich habe da eine fachliche Ungereimtheiten endeckt, ggf. wären wissenschaftliche Referenzen ideal.

    Die überschüssigen Fettsäuren werden zum Teil in Testosteron umgewandelt

    Hast du da irgendeine Studie? Fettsäuren in Hormone umwandelt, hört sich seltsam an..

    noch was:

    Häufig sieht man sich als Veganer auch noch mit der Mär konfrontiert, dass pflanzliches Protein vom Körper nicht vernünftig verwertet werden kann, da es eine zu geringen Wertigkeit für den menschlichen Körper aufweist. Allerdings ist dies nicht ganz Korrekt – die Behauptung bezieht sich nämlich auf die „Biologische Wertigkeit“, kurz BW, der Proteine, nicht auf den reliableren PDCAAS (Protein Digesitbility Corrected Amino Acid Score).

    wie? nicht ganz Korrekt....
    Es ist völlig falsch! Der PDCAAS bezieht sich auch auf die Biologische Wertigkeit indem es die essentiellen Aminosäuren in Relation setzt.

    The PDCAAS value is different in measuring the quality of protein from the protein efficiency ratio (PER) and the biological value (BV) methods.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Protein_Digestibility_Corrected_Amino_Acid_Score#PDCAAS_value_of_protein
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Floey am Sa Mai 16, 2009 4:28 am

    Okay, das mit dem Testo ist tatsächlich falsch formuliert! Hmpf

    Das mit dem PDCAAS und der BW ist aber doch in Ordnung so! Nur weil die BW eine Rolle für den PDCAAS spielt, heißtes doch nicht, dass die beiden identisch sind und insofern auch nicht, dass wenn man sich auf den PDCAAS bezieht, man sich automatisch auch auf die BW bezieht! PDCAAS ist ein reliableres, überarbeitetes Verfahren zur Proteinbewertung, dass die BW als Grundlage benutzt, aber dennoch andere Werte liefert - aufgrund der von dir angeführten Verrechnung...
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  lukas am Do Jun 18, 2009 9:07 pm

    ihr hättet den artikel mal ganz lesen sollen Wink

    N: My carb intake during off-season is about 80% of my total daily caloric intake with 20% comprising of protein and fats. My pre-contest carb intake is around 80 - 250 grams per day with between 400 - 600 grams of protein per day.
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Psychonaut am Do Jun 18, 2009 11:33 pm

    lukas schrieb:ihr hättet den artikel mal ganz lesen sollen Wink

    N: My carb intake during off-season is about 80% of my total daily caloric intake with 20% comprising of protein and fats. My pre-contest carb intake is around 80 - 250 grams per day with between 400 - 600 grams of protein per day.

    Pre-Contest bedeutet aber Defi, nicht mehr Aufbau. Dennoch natürlich horrende Mengen.
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Floey am Fr Jun 19, 2009 1:25 am

    lukas schrieb:ihr hättet den artikel mal ganz lesen sollen Wink

    Du hättest meinen Artikel mal ganz lesen sollen! Rolling Eyes
    1. sage ich doch genau, dass einen hohe Proteinzufuhr noch am ehesten in der Diät Sinn macht,
    2. musst du immer bedenken, dass die Jungs randvoll mit allen möglichen Medikamenten sind, die einen massiven Einfluss auf Proteinsynthese uvw. haben.


    Zuletzt von Floey am Fr Jun 19, 2009 7:30 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  lukas am Fr Jun 19, 2009 7:09 am

    Very Happy okok.
    du hast gewonnen Wink
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Floey am Fr Jun 19, 2009 7:29 am

    Ich bin ja auch unbesiegbar!!! Cool


    Wink


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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  lukas am So Jun 21, 2009 11:51 am

    für jemanden der seine PM's nicht liesst... Wink

    ich hab heute das wundervolle video von dir und alex mit peta-leuten gesehen. was zum geier futtert alex da? ich will auch!
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Euphoric am So Jun 21, 2009 4:46 pm

    uuuh ... nicht das "böse" Video erwähnen Wink
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Gast am Mo Jun 22, 2009 4:26 am

    1) Wo ist das Video?

    2) Finde ich den Beginn des Textes sehr gut (Stichwort: Proteinbedarf deutlich überschätzt).
    Leider driftet der Text ab. Die Diätpläne sind sehr künstlich (Supps und Fakemeat, zuviel Soja) und 232,7g Protein ist m.E. auch in einer Diät zuviel. Zumal ich eine Proteinmast für eine erhöhte postprandiale Thermogenese als kurzfristigen Unfug halte...
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Philipp am Mo Jun 22, 2009 4:37 am

    http://www.petatv.de/video/Alexander-Dargatz-–-Bodybuilder,-Arzt,-Veganer/0046bee572e4a4b55a3ff580e40e741a

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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Gast am Mo Jun 22, 2009 4:47 am

    Link funzt nicht, allerdings hat Google mir ausgeholfen Cool
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Philipp am Mo Jun 22, 2009 5:15 am

    Der Link wird irgendwie nicht richtig eingefügt. Kopieren und Einfügen hilft. Smile

    Das Video finde ich irgendwie... merkwürdig.

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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Floey am Mo Jun 22, 2009 6:55 am

    gorillastrength schrieb:2) Finde ich den Beginn des Textes sehr gut (Stichwort: Proteinbedarf deutlich überschätzt).
    Leider driftet der Text ab. Die Diätpläne sind sehr künstlich (Supps und Fakemeat, zuviel Soja) und 232,7g Protein ist m.E. auch in einer Diät zuviel. Zumal ich eine Proteinmast für eine erhöhte postprandiale Thermogenese als kurzfristigen Unfug halte...

    Alles schön und gut - funktioniert aber dennoch hervorragend Wink


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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Gast am Mo Jun 22, 2009 8:14 am

    Wenn man beim Urintest durch jahrelange Proteinmast auf einmal Protein im Urin hat und die Filter der Niere (Nephrone) beeinträchtigt sind, denkt man nochmal drüber nach....
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Floey am Mo Jun 22, 2009 10:37 am

    redest du aus Erfahrung? Shocked


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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Gast am Di Jun 23, 2009 4:38 am

    Floey schrieb:redest du aus Erfahrung? Shocked

    ja
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Floey am Di Jun 23, 2009 7:32 am

    Heidewitzka! Naja, ich würde auch für low carb/high protein Diäten keinen längeren Zeitraum als 3 Monate empfehlen.


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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Gast am Di Jun 23, 2009 8:32 am

    Floey schrieb:Heidewitzka! Naja, ich würde auch für low carb/high protein Diäten keinen längeren Zeitraum als 3 Monate empfehlen.

    Besser sein lassen und täglich auf die kcal achten, dann braucht man keine Diät.
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  lukas am Di Jun 23, 2009 8:43 pm

    ich mag diäten so wieso nicht.... 1. bin ich da zu undiszipliniert, 2. hab ich einfach immer hunger Fressen
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Floey am Di Jun 23, 2009 9:41 pm

    gorillastrength schrieb:
    Floey schrieb:Heidewitzka! Naja, ich würde auch für low carb/high protein Diäten keinen längeren Zeitraum als 3 Monate empfehlen.

    Besser sein lassen und täglich auf die kcal achten, dann braucht man keine Diät.

    Für mich praktisch unumsetzbar...


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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Tobi am Mi Jun 24, 2009 12:01 am

    Floey schrieb:
    gorillastrength schrieb:
    Floey schrieb:Heidewitzka! Naja, ich würde auch für low carb/high protein Diäten keinen längeren Zeitraum als 3 Monate empfehlen.

    Besser sein lassen und täglich auf die kcal achten, dann braucht man keine Diät.

    Für mich praktisch unumsetzbar...
    ein wahres Wort du Fressmaschine Wink
    freu mich schon, deine Leistung beim nächsten Mampfathon zu sehn. Fressen -> stepper
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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  Floey am Mi Jun 24, 2009 3:25 am

    Doofes Grinsen


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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

    Beitrag  xolix am So Jun 20, 2010 9:38 am

    machen die proteinshakes mit geschmack eigendlich bissel dick ? besonders wenn man es vor dem schlafen reinhaut ? ich arbeite körperlich und mein training is sehr intensiv und das 4 x die woche , trotzdem polstere ich ein wenig . ich ess tagsüber insgesamt 4-5 sandwiches (frühstück und pre-workout) , nudeln mit tofubolognese oder nur tomatensoße (mittags) nach dem workout dann meist sojasteaks + nudeln oder reis , oder sojaburger . zusätzlich kommen 3-4 proteindrinks dazu a 50 g . mein körpergewicht ist zur zeit 115 auf nüchternem magen . wenn trainingstage sind ballere ich mich schon gut mit kalorien zu um lieber zu viel als zu wenig energie zu haben .

    ist was auffällig ? ich würd schon gern was ändern , OHNE kraftverluste !!

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    Re: Sinn und Unsinn von proteinreicher Ernährung im Bodybuilding

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