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    Kaloriendefizit okay?

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    Chrisilette
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    Re: Kaloriendefizit okay?

    Beitrag  Chrisilette am So Feb 19, 2012 7:34 am

    Zu dieser 80-10-10 Sache.

    Bei Runnersworld habe ich folgendes gelesen; leider mal wieder ohne jegliche Quellenangaben confused :

    Was für den Gesundheitssport wahr ist, gilt für den Leistungssport noch mehr: Es gibt Hinweise, dass mindestens 35 Prozent der täglichen Energie aus Fett stammen müssen, um die erwähnten intramuskulären Fettspeicher zu füllen – für anspruchsvolle Ausdauersportler ein absolutes Muss, denn beim Wettkampf schaffen es viele nicht, genug Kohlenhydrate zu verzehren, um die höchstmögliche Belastungsintensität bis ins Ziel durchzuhalten. Irgendwann kommt dann „der Mann mit dem Hammer“.

    Hier geht es natürlich ums Laufen. Da kann man wirklich nicht viel Futtern auf der Strecke und die Glykogenspeicher sind nach einer Stunde leer.
    Fazit: Wer seinen Fettstoffwechsel gut trainiert hat, dem kann auch "gesundes Fett" von Pommes aus der Heißluftfriteuse nicht schaden! Doofes Grinsen

    Ich glaub ich brauch auch so ein Ding...
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    Chrisilette
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    Re: Kaloriendefizit okay?

    Beitrag  Chrisilette am So Feb 19, 2012 7:52 am

    Ach, doch ne Quelle; Karotten sollen ja gut für die Sehkraft sein:

    Aus den Ergebnissen großer Studien ist schließlich eine Form der Ernährung entwickelt worden, die Nicolai Worm hierzulande als Logi-Methode (Kurzform von Low Glycemic and In-sulinemic Diet) bekannt gemacht hat. Es ist keine Diät, sondern eine Orientierung, wovon man mehr, und wovon man eher weniger essen sollte: Obst und Gemüse, zubereitet mit gesundem Öl, sind besonders empfehlenswert, Eiweißlieferanten wie fettarme Milchprodukte, mageres Fleisch und Fisch, Nüsse und Hülsenfrüchte sind höher zu bewerten als Vollkornprodukte, Nudeln und Reis.
    (Das tierische streichen wir raus)
    Erstaunlicherweise hilft „Low Carb“ nicht nur beim Abnehmen, sondern verbessert auch die Leistungsfähigkeit. Wer läuft, trainiert seinen Körper darauf, mit dem Glykogen sparsam umzugehen und statt dessen vermehrt Fette zur Energiegewinnung zu nutzen. Das ist einer der wesentlichen Gründe, warum Trainierte eine Belastung länger durchhalten als Untrainierte: Die Energiequelle Fett bietet wesentlich größere Reserven. Durch das Training werden für den Fettabbau notwendige Enzyme stimuliert, die Sauerstoffaufnahmekapazität verbessert sich und es wird mehr Fett in den Muskeln gespeichert, so dass es bei Belastung sofort zur Verfügung steht.

    Statt Rollen um den Bauchnabel zu bilden, füttert das Fett nun Ihre Beine. „Das alles ist schon lange bekannt, aber jetzt konnte in wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen werden, dass dieser Effekt durch eine kohlenhydratreduzierte Kost noch verstärkt wird“, sagt Jan Prinzhausen, Autor des Buchs „Logi und Low Carb in der Sporternährung“ (Systemed, 24,90 Euro).
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    Re: Kaloriendefizit okay?

    Beitrag  Amir am So Feb 19, 2012 8:59 am

    Chrisilette schrieb:
    Dusk schrieb:All meine Kritik an vielen Nahrungsmitteln kommt auch daher, dass ich selber ein Junkie bin. Es ist einfach fies, wenn Dinge, die gesundheitsabträglich sind, Freude bereiten.


    Du hörst Dich aber nicht gerade nach einem Junkie an! rofl

    Das liegt daran, dass du mich privat nicht kennst, nicht siehst, dass ich bei 3l grünem Tee am Tag denke, da geht noch einer, und ein halbes Kilo Nussmus am Tag essen kann.

    Chrisilette schrieb:Zu dieser 80-10-10 Sache.

    Bei Runnersworld habe ich folgendes gelesen; leider mal wieder ohne jegliche Quellenangaben confused :

    Was für den Gesundheitssport wahr ist, gilt für den Leistungssport noch mehr: Es gibt Hinweise, dass mindestens 35 Prozent der täglichen Energie aus Fett stammen müssen, um die erwähnten intramuskulären Fettspeicher zu füllen – für anspruchsvolle Ausdauersportler ein absolutes Muss, denn beim Wettkampf schaffen es viele nicht, genug Kohlenhydrate zu verzehren, um die höchstmögliche Belastungsintensität bis ins Ziel durchzuhalten. Irgendwann kommt dann „der Mann mit dem Hammer“.

    Hier geht es natürlich ums Laufen. Da kann man wirklich nicht viel Futtern auf der Strecke und die Glykogenspeicher sind nach einer Stunde leer.

    Die Glykogenspeicher sind über die ganze Muskulatur verteilt, daher hat ein Ausdauersportler mit 500-700g Gesamtspeicher nicht den gesamten Speicher zur Verfügung, bevor er nachtanken muss, das stimmt, aber eine Stunde ist weit übertrieben. Das intramuskuläre Fett wird von der ersten Minute an mitverbraucht und nicht erst, wenn das Muskelglykogen verbraucht ist; dann läuft nämlich gar nichts mehr Wink

    Schau mal da:

    http://www.youtube.com/watch?v=g_utqeQALVE&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=4h2x_lzB7E4
    http://www.youtube.com/watch?v=LKhkvSRQZYo&feature=related

    Die brechen nicht zusammen, weil sie kein Körperfett mehr hätten, sondern weil sie kein Glykogen mehr haben.

    Zur Fettpropaganda: Michael Arnstein aus New York läuft Marathons und Ultramarathons (160km) und isst die meiste Zeit 90/5/5. Während Ultramarathons isst er mehr Fett, weil es seiner eigenen Auskunft nach sein Laufverhalten stabilisiere.
    Klar kann man seinen Körper an vieles gewöhnen, aber von Fettmengen weit oberhalb der 15%-Grenze ist erwiesen, dass sie die Fließeigenschaften des Blutes verschlechtern, die Insulinsensitivität herabsetzen, Blutzuckerschwankungen begünstigen, das Ausschütten von Entzündungsmediatoren fördern und zu verstärktem oxidativem Stress führen.

    Athleten haben eine höhere Toleranz für Fett als Nichtsportler.

    Chrisilette schrieb:Fazit: Wer seinen Fettstoffwechsel gut trainiert hat, dem kann auch "gesundes Fett" von Pommes aus der Heißluftfriteuse nicht schaden! Doofes Grinsen

    Ich glaub ich brauch auch so ein Ding...

    Ganz ehrlich: das ist sich Gutes sagen über seine schlechten Gewohnheiten.
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    Re: Kaloriendefizit okay?

    Beitrag  Chrisilette am So Feb 19, 2012 9:50 am

    Dusk schrieb:Die brechen nicht zusammen, weil sie kein Körperfett mehr hätten, sondern weil sie kein Glykogen mehr haben.

    Zur Fettpropaganda: Michael Arnstein aus New York läuft Marathons und Ultramarathons (160km) und isst die meiste Zeit 90/5/5. Während Ultramarathons isst er mehr Fett, weil es seiner eigenen Auskunft nach sein Laufverhalten stabilisiere.
    Klar kann man seinen Körper an vieles gewöhnen, aber von Fettmengen weit oberhalb der 15%-Grenze ist erwiesen, dass sie die Fließeigenschaften des Blutes verschlechtern, die Insulinsensitivität herabsetzen, Blutzuckerschwankungen begünstigen, das Ausschütten von Entzündungsmediatoren fördern und zu verstärktem oxidativem Stress führen.

    Athleten haben eine höhere Toleranz für Fett als Nichtsportler.

    Ganz ehrlich: das ist sich Gutes sagen über seine schlechten Gewohnheiten.

    Ähm, Du erzählst mir da jetzt nichts Neues, ich weiß was ein Ultramarathon ist und über Glykogenspeicher hab ich auch schon einiges gelesen (generell über Ernährung im Training), mir ging es einzig darum aufzuzeigen, daß es eben einige unterschiedliche Theorien gibt, die natürlich auch alle in Studien nachgewiesen sind... Suspect

    Soll sich doch also jeder die rauspicken die er für gut hält.

    Chrisilette schrieb:Fazit: Wer seinen Fettstoffwechsel gut trainiert hat, dem kann auch "gesundes Fett" von Pommes aus der Heißluftfriteuse nicht schaden! Doofes Grinsen

    Ich glaub ich brauch auch so ein Ding...

    ACHTUNG: Immer wenn Emoticons wie diese kommen rofl Wink Rolling Eyes Doofes Grinsen könnte in der vorher getroffenen Aussage eine Prise Ironie dabei sein.
    Sozusagen fast immer. Erkennt man auch an dem einnehmenden Lächeln des guten Jester auf der linken Seite! Doofes Grinsen
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    Re: Kaloriendefizit okay?

    Beitrag  Amir am So Feb 19, 2012 11:02 am

    Hab ich gekonnt überlesen^^
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    Re: Kaloriendefizit okay?

    Beitrag  Phoenix am Mo Feb 20, 2012 7:20 am

    Chrisilette schrieb:
    Soll sich doch also jeder die rauspicken die er für gut hält.
    Das macht doch eh jeder, auch und gerade besonders sog. "Experten". Letztendlich kann man nur ausprobieren, was für einen selber am besten ist. Die ultimative Ernährungsform, die für jeden supertoll ist, gibt es halt nicht.
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    Re: Kaloriendefizit okay?

    Beitrag  Max Byron am Mo Feb 20, 2012 8:18 am

    Phoenix schrieb:
    Das macht doch eh jeder, auch und gerade besonders sog. "Experten". Letztendlich kann man nur ausprobieren, was für einen selber am besten ist. Die ultimative Ernährungsform, die für jeden supertoll ist, gibt es halt nicht.

    dem kann ich nur zustimmen! die suche nach der "ultimativen ernährungsform" hört nie auf... Wink
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    Re: Kaloriendefizit okay?

    Beitrag  Amir am Mo Feb 20, 2012 8:30 am

    Die "ultimative Ernährungsform" ist dann erreicht, wenn man tot ist.
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    Re: Kaloriendefizit okay?

    Beitrag  openMfly am Mo Feb 20, 2012 12:30 pm

    Dusk schrieb:Die "ultimative Ernährungsform" ist dann erreicht, wenn man tot ist.
    Dann dient man aber nur noch als Futter.
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    Re: Kaloriendefizit okay?

    Beitrag  Chrisilette am Mo Feb 20, 2012 10:02 pm

    openMfly schrieb:
    Dusk schrieb:Die "ultimative Ernährungsform" ist dann erreicht, wenn man tot ist.
    Dann dient man aber nur noch als Futter.

    Ist wahrscheinlich auch nicht der Zustand, den Lilli 2010 mit ihrem Diätplan erreichen möchte!? wirr
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    Re: Kaloriendefizit okay?

    Beitrag  Lilli2010 am Mo Feb 20, 2012 10:43 pm

    Nöö, nicht zwingend rofl

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    Re: Kaloriendefizit okay?

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