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    Ökobilanz von Lebensmitteln?

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    Ökobilanz von Lebensmitteln?

    Beitrag  Gast am Mi Dez 07, 2011 1:37 am

    Aktuell nutze ich das Sunwarrior Reisprotein und habe mal aufgeschnappt, daß Reis eine sehr schlechte Ökobilanz hat. Vegan ist ja schonmal gut, aber schlechte Ökobilanz ja dann auch nicht so toll, gerade wenn das Produkt noch von den USA rübergeschippert wird (wobei der Schiffsweg da ja bekanntlich gut abschneidet).

    Bei Quarks und Co, gab es mal eine Untersuchung:

    Quarks & Co in Zusammenarbeit der Wissenschaftler des Ökoinstituts Freiburg hat einige Lebensmittel nach freigesetzten Treibhausgasen und Luftschadstoffen benotet sowie den Energieaufwand bewertet (Noten: 1-6) und kommt zu folgenden Ergebnissen:

    Bei allen Lebensmitteln beläuft sich der Unterschied zwischen Bioprodukten und konventionellen Produkten auf nicht mehr als 1,5 Noten, mehrheitlich nur geringe Notenunterschiede (0,5-0)

    Fleisch und Butter schneiden am schlechtesten ab: Noten 4-6
    Käse und Sahne rangieren auf dem "2. Platz" mit Noten 3-4,5
    Backwaren und Gemüse kommen auf gute Noten: 1-2,5.
    Eine Ausnahme bilden Pommes frites Meh!

    Quelle: http://www.bpb.de/methodik/TT7GJY,0,0,M_04_13_%D6kobilanzen_von_Nahrungsmitteln.html

    Hat jemand Infos wie das bei Reis ist?
    Das sieht ja nicht gut aus:

    "Keine Kulturpflanze sondert so viel Methan ab wie Reis", erklärt Reiner Wassmann von Internationalen Reisforschungsinstitut auf den Philippinen.

    Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/article1158493/Methan_aus_Reisanbau_ist_ein_Klimakiller.html

    Die Frage ist, ob das immer noch weniger ist, als bei Tierprodukten.
    Fleisch und Butter sind ja mit Abstand die größten Klimakiller!
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    Re: Ökobilanz von Lebensmitteln?

    Beitrag  Amir am Do Dez 08, 2011 3:29 am

    Es gibt sogenannten Trockenreis aus der Camargue und der Poebene, der mit wenig Wasser auskommt und dadurch wenig Methan produziert wird. Vielleicht hängt die Methanentstehung weniger mit dem Reis selbst als vielmehr mit der Überflutung und damit dem Sauerstoffabschluss des Bodens zusammen.
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    Re: Ökobilanz von Lebensmitteln?

    Beitrag  openMfly am Do Dez 08, 2011 6:20 am

    Die Ökobilanz hat doch auch mit dem Transport zu tun. So sollte alles schlecht sein, was eingeflogen werden muss oder lange Wege zurück legt.
    Da wären dann auch die ganzen "Inka-Pseudo-Getreide" und Südfrüchte dabei.
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    Re: Ökobilanz von Lebensmitteln?

    Beitrag  Gorilla am Do Apr 03, 2014 8:06 am

    So mal wieder ein Wiederbelebung:

    Kennt jemand wirklich harte Fakten zu Reis?

    http://www.welt.de/wissenschaft/article1158493/Methan-aus-Reisanbau-ist-ein-Klimakiller.html

    Welchen Anteil hat Reis am Methan bzw. an den Gesamt-Treibhausgasen?

    Hier steht, daß Nassreisanbau ist für 11% der Emissionen verantworlich ist.
    Tierhaltung verursacht laut der Quelle eine Emissionen von 31%.

    http://www.verbraucherfuersklima.de/cps/rde/xbcr/projektklima/Ernaehrung_Biokarotte_Studie_CO2-Belastung.pdf

    Die Frage wäre aber, wieviele Kalorien aus den 11% Reis weltweit geholten werden können und wieviele Menschen ernährt werden, im Gegensatz zu den 31% und den Tierprodukten.
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    Re: Ökobilanz von Lebensmitteln?

    Beitrag  Amir am Do Apr 03, 2014 9:08 am

    Da steht was von 17% des Methans:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Reis#Nassreisanbau

    Anbaugebiete in Europa:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Reis#Heutige_Anbaugebiete

    Laut Dr. Greger ist roter Reis (wie z.B. aus der Camargue) am gesündesten:

    http://nutritionfacts.org/video/brown-rice-vs-black-rice/

    Arsen im Reis:

    http://nutritionfacts.org/video/arsenic-in-rice/
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    Re: Ökobilanz von Lebensmitteln?

    Beitrag  rager am Di Apr 08, 2014 8:48 pm

    bzgl. arsen im reis. wenn ich 2x die woche reis ausm eurasischen raum esse, ist das auf kurz oder lang schlimm? hab bisher keinen ausm us-raum gefunden. roten reis ebenso wenig Very Happy
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    Re: Ökobilanz von Lebensmitteln?

    Beitrag  Amir am Di Apr 08, 2014 9:46 pm

    Roten Reis gibt es im Reformhaus und im Bioladen für relativ viel Geld.

    Ich esse auch nicht-bio-Basmatireis aus dem Lidl, der leider nicht nur leckerer und aromatischer ist als die Alnaturaalternative, sondern auch das Einzige, was ich mir derzeit leisten kann. Ungefähr drei Viertel des Arsen steckt in der Schale. Ich wasche den Reis außerdem zweimal gründlich in warmem Wasser, um einerseits Pestizide und sonstiges Unerwünschtes, was sich auf der Oberfläche befindet, abzuwaschen und andererseits, das Verkleben am Topfboden zu verringern.

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    Re: Ökobilanz von Lebensmitteln?

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