Hallo zusammen!
Ich bin neu hier, also sehr mir bitte etwaige Verstöße gegen die Etikette nach... Kurz zu mir: Ich bin 28 Jahre alt, mache seit 10 Jahren intensiv Sport und lebe seit einem Jahr vegan, davor lange ovo-lacto vegetarisch. Ich mache vorallem Kampfsport und daneben Krafttraining, Yoga, Spinning, gehe laufen und fahre Mountainbike.
Mein Problem ist derzeit, dass meine Leistungsfähigkeit, das allgemeine Wohlbefinden rapide ab und meine Krankheitsanfälligkeit zunimmt. Ich werde im Training extrem langsam warm und habe von jeder noch so lockeren Einheit fast eine Woche lang Muskelkater und fühle mich erschöpft. Ich habe einfach keine Energie und werde immer unbeweglicher und im Krafttraining schwächer.
Ich bin äußerst sportlich und habe lange Jahre lang fast täglich trainiert (die verschiedenen Sportarten immer so gelegt, dass zwischen jeder einzelnen immer genug Regerationszeit lag und idR auch einen reinen Ruhetag/Woche, daneben aktive Regeneration mit Sauna, Spaziergängen usw). Im Moment ist es so, dass ich es gerade mal auf 1 bis 4 Trainingseinheiten die Woche bringe, mehr ist nicht drin, weil ich einfach die Zeit zum regenerieren brauche. Nicht mal zu leichtesten Yoga-Einheiten sehe ich mich nach einem Kampfsporttag im Stande, obwohl das vor nicht allzu langer Zeit kein Problem war und ich sogar am Yoga-Tag morgens noch Laufen oder mit dem Bike draußen war.
In erster Linie klingt das vermutlich nach Übertraining, aber das kann egtl. nicht sein, da ich jahrelang bestens so gefahren bin. Darüber hinaus schaffe ich ja wie gesagt gerade mal noch 1-4 Eiheiten/Woche, also auch genügend Regenerationstage. Zwar hatte ich verletzungsbedingt ein paar Monate Krafttrainingspause und allgemein verminderte Intensität, aber erstens ist das auch schon wieder 2-3 Monate her und zweitens können die paar Monate kaum meinen guten Trainingszustand von 10 Jahren kaputt gemacht haben.
Ich ernähre mich gut und ausgewogen, koche jeden Tag selbst aus frischen Grundzutaten (keine Convenience), nehme alle paar Tage Vitasprint als b12-Lieferant und zusätzlich jeden Morgen ein Glas Multivitaminsaft. Mein letztes großes Blutbild war vor einem viertel bis halben Jahr und zeigte ebenso wie das EKG keinerlei Auffälligkeiten.
Nun beschleicht mich der Verdacht, dass mein degenerativer Zustand mit der veganen Ernährung zusammenhängt. Denn soweit ich das überblicke, geht es mir erst seit der Ernährungsumstellung schlechter und schlechter. Normalerweise bin ich ein großer Freund davon, auf meinen Körper zu hören, sprich zu essen, worauf ich Lust habe, in dem Glauben mein Körper sage mir schon, was er braucht. Nun verzehre ich mich schon seit Monaten nach Fleisch und Käse, gebe dem freilich nicht nach, denkend, das seien lediglich Übergangs-Weh-Wehchen, Jahrzehntelanger Ernährungspraxis und Gewohnheit geschuldet. Aber was, wenn mein Körper mir damit was sagen will? Das stellt mich vor eine echte Sinnkrise, bin ich doch überzeugter und leidenschaftlicher Veganer. Allen meinen umfangreichen Informationen über Sport und Ernährung zu folge, sollte es kein Problem sein, vegan auf hohem Niveau zu sporteln und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als das durch eigene Erfahrung zu bestätigen. Faktisch geht es mir aber schlechter und schlechter...
Im Prinzip müsste ich einfach mal ein paar Monate omnivor essen und schauen, ob es mir besser geht um die Ernährung als Faktor auszuschließen - schließlich könnte mein Leistungsschwund zB auch am Alter liegen oder sonstwas. Aber das ist ein großer Schritt und läuft meinen Überzeugungen zuwider, so dass ich es zu vermeiden suche. Habt ihr irgendwelche Tipps und Erfahrungswerte für mich? Ich bin für jede Hilfe dankbar!
Lg,
Matthias
Ich bin neu hier, also sehr mir bitte etwaige Verstöße gegen die Etikette nach... Kurz zu mir: Ich bin 28 Jahre alt, mache seit 10 Jahren intensiv Sport und lebe seit einem Jahr vegan, davor lange ovo-lacto vegetarisch. Ich mache vorallem Kampfsport und daneben Krafttraining, Yoga, Spinning, gehe laufen und fahre Mountainbike.
Mein Problem ist derzeit, dass meine Leistungsfähigkeit, das allgemeine Wohlbefinden rapide ab und meine Krankheitsanfälligkeit zunimmt. Ich werde im Training extrem langsam warm und habe von jeder noch so lockeren Einheit fast eine Woche lang Muskelkater und fühle mich erschöpft. Ich habe einfach keine Energie und werde immer unbeweglicher und im Krafttraining schwächer.
Ich bin äußerst sportlich und habe lange Jahre lang fast täglich trainiert (die verschiedenen Sportarten immer so gelegt, dass zwischen jeder einzelnen immer genug Regerationszeit lag und idR auch einen reinen Ruhetag/Woche, daneben aktive Regeneration mit Sauna, Spaziergängen usw). Im Moment ist es so, dass ich es gerade mal auf 1 bis 4 Trainingseinheiten die Woche bringe, mehr ist nicht drin, weil ich einfach die Zeit zum regenerieren brauche. Nicht mal zu leichtesten Yoga-Einheiten sehe ich mich nach einem Kampfsporttag im Stande, obwohl das vor nicht allzu langer Zeit kein Problem war und ich sogar am Yoga-Tag morgens noch Laufen oder mit dem Bike draußen war.
In erster Linie klingt das vermutlich nach Übertraining, aber das kann egtl. nicht sein, da ich jahrelang bestens so gefahren bin. Darüber hinaus schaffe ich ja wie gesagt gerade mal noch 1-4 Eiheiten/Woche, also auch genügend Regenerationstage. Zwar hatte ich verletzungsbedingt ein paar Monate Krafttrainingspause und allgemein verminderte Intensität, aber erstens ist das auch schon wieder 2-3 Monate her und zweitens können die paar Monate kaum meinen guten Trainingszustand von 10 Jahren kaputt gemacht haben.
Ich ernähre mich gut und ausgewogen, koche jeden Tag selbst aus frischen Grundzutaten (keine Convenience), nehme alle paar Tage Vitasprint als b12-Lieferant und zusätzlich jeden Morgen ein Glas Multivitaminsaft. Mein letztes großes Blutbild war vor einem viertel bis halben Jahr und zeigte ebenso wie das EKG keinerlei Auffälligkeiten.
Nun beschleicht mich der Verdacht, dass mein degenerativer Zustand mit der veganen Ernährung zusammenhängt. Denn soweit ich das überblicke, geht es mir erst seit der Ernährungsumstellung schlechter und schlechter. Normalerweise bin ich ein großer Freund davon, auf meinen Körper zu hören, sprich zu essen, worauf ich Lust habe, in dem Glauben mein Körper sage mir schon, was er braucht. Nun verzehre ich mich schon seit Monaten nach Fleisch und Käse, gebe dem freilich nicht nach, denkend, das seien lediglich Übergangs-Weh-Wehchen, Jahrzehntelanger Ernährungspraxis und Gewohnheit geschuldet. Aber was, wenn mein Körper mir damit was sagen will? Das stellt mich vor eine echte Sinnkrise, bin ich doch überzeugter und leidenschaftlicher Veganer. Allen meinen umfangreichen Informationen über Sport und Ernährung zu folge, sollte es kein Problem sein, vegan auf hohem Niveau zu sporteln und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als das durch eigene Erfahrung zu bestätigen. Faktisch geht es mir aber schlechter und schlechter...
Im Prinzip müsste ich einfach mal ein paar Monate omnivor essen und schauen, ob es mir besser geht um die Ernährung als Faktor auszuschließen - schließlich könnte mein Leistungsschwund zB auch am Alter liegen oder sonstwas. Aber das ist ein großer Schritt und läuft meinen Überzeugungen zuwider, so dass ich es zu vermeiden suche. Habt ihr irgendwelche Tipps und Erfahrungswerte für mich? Ich bin für jede Hilfe dankbar!
Lg,
Matthias








